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Nachhaltigkeit bei Wilsaflor


Vom Moor ins Substrat:

Torfabbau im Überblick

Unsere Torfgewinnung erfolgt auf bereits entwässerten und dadurch veränderten Moorflächen. Diese Flächen wurden in der Vergangenheit entwässert, insbesondere um sie landwirtschaftlich nutzbar zu machen.

Durch Entwässerungsgräben wurde der Wasserstand abgesenkt. Dadurch veränderten sich die natürlichen Bedingungen des Moorbodens grundlegend.

Intakte Moore sind dauerhaft wassergesättigte Lebensräume. Unter den nassen und sauerstoffarmen Bedingungen wird abgestorbenes Pflanzenmaterial nur unvollständig zersetzt und kann sich über sehr lange Zeiträume als Torf anreichern.

Durch die Entwässerung gelangt Sauerstoff in den Torfkörper. Die zuvor unter Luftabschluss erhaltene organische Substanz beginnt sich zu zersetzen. Dabei verändert sich die moortypische Vegetation, der Torfkörper verliert an Volumen und die Geländeoberfläche kann absinken. Bei der Zersetzung des Torfes wird zudem gespeicherter Kohlenstoff unter anderem als CO₂ freigesetzt.


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Der zentrale Punkt ist klar:

Auf entwässerten und dadurch veränderten Moorflächen sind die natürlichen Bedingungen für die Torfbildung erheblich beeinträchtigt. Gleichzeitig wird das im Torf gespeicherte organische Material unter dem Einfluss von Sauerstoff nach und nach zersetzt.

Dabei werden Treibhausgase freigesetzt, insbesondere Kohlendioxid. Diese Emissionen sind eine Folge der Entwässerung und treten unabhängig von einer späteren Torfgewinnung auf, solange der Torfkörper entwässert bleibt.

Unsere Torfgewinnung erfolgt auf bereits entwässerten und veränderten Moorflächen. Intakte, nicht entwässerte Moorflächen werden von uns nicht für die Torfgewinnung erschlossen.

Nach Beendigung des Torfabbaus werden die dafür vorgesehenen Flächen entsprechend den jeweiligen Genehmigungen und Renaturierungskonzepten wiedervernässt. Durch die Anhebung des Wasserstandes sollen die weitere Zersetzung des verbliebenen Torfkörpers vermindert und Bedingungen für die Entwicklung moortypischer Lebensräume geschaffen werden.



Wiedervernässung von Torfabbauflächen

Ziel der Wiedervernässung ist es, den Wasserstand dauerhaft anzuheben und auf den Flächen wieder Bedingungen für die Entwicklung moortypischer Lebensräume zu schaffen.

Je nach Standort und genehmigtem Renaturierungskonzept geschieht dies beispielsweise durch das Verschließen oder den Rückbau von Entwässerungsgräben, den Einbau von Stauen oder Dämmen sowie durch Maßnahmen zur Regulierung des Wasserstandes.

Mit steigendem Wasserstand gelangt weniger Sauerstoff in den verbliebenen Torfkörper. Dadurch kann dessen weitere Zersetzung vermindert werden. Gleichzeitig können sich auf den wiedervernässten Flächen erneut Lebensräume für moortypische Pflanzen- und Tierarten entwickeln.

Welche Maßnahmen umgesetzt werden und wie sich eine Fläche entwickelt, hängt von den jeweiligen Standortbedingungen und den festgelegten Renaturierungszielen ab.

Die Wiedervernässung bildet damit einen wesentlichen Bestandteil der Entwicklung unserer ehemaligen Abbauflächen nach Beendigung der Torfgewinnung.

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Unsere Verpackung mit Rezyklaten

Auch bei unseren Verpackungen entwickeln wir den Materialeinsatz kontinuierlich weiter. Für unsere Verpackungsfolien setzen wir gezielt Kunststoffrezyklate ein und reduzieren damit den Anteil neu eingesetzter Kunststoffe.

Rezyklate sind aufbereitete Kunststoffe, die erneut als Rohstoff für die Herstellung von Kunststoffprodukten eingesetzt werden. Auf diese Weise können bereits vorhandene Materialien erneut genutzt werden.

Unsere Verpackungen sind so ausgelegt, dass sie nach vollständiger Entleerung entsprechend den örtlichen Vorgaben der vorgesehenen Wertstoffsammlung zugeführt werden können.

Mit dem Einsatz von Rezyklaten und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Verpackungen arbeiten wir daran, den Einsatz neuer Kunststoffrohstoffe zu reduzieren.

GRÜN IST LEBEN



Solarstrom aus eigener Erzeugung

650 kWp Photovoltaik am Standort

Mit unserer Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 650 kWp erzeugen wir einen Teil unseres Stroms direkt am eigenen Standort.

Der erzeugte Solarstrom wird unmittelbar für betriebliche Prozesse genutzt. Dadurch verringert sich während der Eigennutzung die Strommenge, die wir aus dem öffentlichen Netz beziehen müssen.

Die Photovoltaikanlage ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Energieversorgung und trägt dazu bei, einen Teil des betrieblichen Strombedarfs durch vor Ort erzeugte Solarenergie zu decken.

Für uns zählt dabei vor allem, konkrete Maßnahmen umzusetzen und deren Entwicklung nachvollziehbar zu machen.

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